Follow the Rainbow to Findhorn

Eine Dokumentation über das Ökodorf im Norden Schottlands
  • DVD, in englischer Sprache
  • UT in deutsch, französisch, spanisch
  • PAL, 63 min
  • Preis: EUR 17,90

„Follow the rainbow to Findhorn“ - zu deutsch „Folge dem Regenbogen nach Findhorn“ - ist der zweite Film des Filmemachers Markus Werner, der jetzt auf DVD erschienen ist. Seine Dokumentation porträtiert ein Ökodorf im Norden Schottlands, das 1962 von drei spirituell inspirierten Menschen gegründet wurde: das „Findhorn Ecovillage“. Dabei handelt es sich um eine  der größten Lebensgemeinschaften in England. Tausende von Menschen aus über 40 Ländern lebten dort in den vergangenen Jahrzehnten.

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In einer Patchwork-artigen Aneinanderreihung von Interviews erzählt Werner die Lebensgeschichten von sieben Gemeinschaftsmitgliedern, eingeflochten in die Chronik der Gründer. Eileen Caddy, einer der Gründerinnen, hatte bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen, sich von einer „kleinen, inneren Stimme“ – wie sie diese nannte – führen zu lassen. Es war auch jene Stimme, die ihr mitteilte, dass dieser Ort ein Pilgerort werden würde.

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Ohne einen rational nachvollziehbaren Grund folgten die drei Pioniere ihrer Intuition und legten einen Bio-Garten auf sandigem Boden. Als dann tatsächlich Gemüse auf einer äußerst dünnen Kompostschicht wuchs, grenzte dies besonders für die Wissenschaft an ein Wunder. „Peter und Eileen fühlten sich von etwas angezogen und sind dem gefolgt“, erzählt Nikki Crook, eine der Bewohnerinnen und fährt fort, „das hat mich fasziniert!“

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Die Dokumentation hält sehr persönliche Aussagen einiger “Dorfbewohner” fest. Sie erzählt die Geschichte der Gemeinschaft, den Alltag der Menschen, die dort leben und zeigt ihre Leidenschaft für gemeinschaftliche Zusammenhänge, ihre Visionen und Träume für die Zukunft. An diesem Ort scheint es keine versteckte Agenda zu geben. Wert wird gelegt auf inspiriertes Handeln begleitet von tiefem innerem Kontakt zu einer Weisheit, die jedem menschlichen Wesen inne wohnt.

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Vielleicht begründet diese Lebenshaltung auch die sprichwörtliche Magie von Findhorn: eine Form moderner Spiritualität, in deren Kern menschliche Werte wie Vertrauen, Offenheit, Liebe und Gemeinschaft schlummern – ein Platz also, an dem das Herz gefragt ist. Neale Donald Walsch, der Autor von „Gespräche mit Gott“, sieht darin die einzige Chance für Wachstum: „Wir müssen in der Frage  leben und nicht in den Antworten … Sobald wir glauben, eine Antwort zu haben, ist das Erforschen vorbei …“.

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Können wir es wagen, neu zu fragen? Dieser Fährte will der Dokumentarfilmer Werner nachspüren. Birgt Findhorn einen Schatz für die Menschheit, eine Möglichkeit, den Krisen und Erschütterungen der modernen Welt die Stirn zu bieten? Können einfache Menschen, die ihrer eigenen inneren Weisheit folgen, die Welt verändern? Unter dem Namen „Ökodorf“ teilt die Findhorn-Foundation die Bestrebungen vieler anderer, gleichartiger Zusammenschlüsse von Menschen rund um den Globus.

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Sie alle experimentieren im Feld des menschlichen Miteinanders und suchen zeitgemäße spirituelle Werte und soziale Formen. Sie leben umweltbewusst und haben sich der Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensführung verschrieben.  Dazu zählt die Erkenntnis, dass „die Art und Weise, wie wir Menschen da draußen zu Tode gearbeitet werden, nicht nachhaltig ist!“, engagiert sich Michael Mitton, der in Findhorn zur Welt kam und 2007 den Preis für den besten schottischen Nachwuchsdenker gewann.

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1972 hat sich der Lebensbund als gemeinnütziger Verein eintragen lassen.
Unter dem Namen „Findhorn Foundation“ unterhält die Gemeinschaft ein
eigenes Ausbildungszentrum, in dem sie ihre Errungenschaften mit der
Welt teilt. 2012 wird das Projekt seinen 50sten Geburtstag feiern – lange
hat es bereits überlebt im stürmischen Wandel unserer heutigen Zeit.

Produziert, aufgenommen und geschnitten von Markus Werner 2010