Unser Essen

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Format: PAL, Stereo Spieldauer: 88 Minuten Bildseitenformat: 16:9...mehr
Produktinformationen "Unser Essen"

Format: PAL, Stereo
Spieldauer: 88 Minuten
Bildseitenformat: 16:9

Sprache: deutsch und englisch
Untertitel: deutsch und englisch
Produktion:
Lily Films, Teri Lang
Produktionsjahr: 2004
Regie:
Catherine Lynn Butler, Deborah Koons
Kamera: John Chater
Musik: Todd Boekelheide
Deutsche Übersetzung: Heidi Snel, ÖKOFLM

Essen bestimmt unser Leben und hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Aber wo kommt es her, unter welchen Umständen ist es entstanden? Immer mehr genmanipuliertes Essen findet sich in den Regalen der Suptermärkte. Essen, das nicht nur für den Verbraucher sondern auch für das ökologische Gleichgewicht unkalkulierbare Gefahren bringt. Diese Dokumentation serviert erschreckende Fakten über eine Industrie, die nur eins im Sinn hat: Profit. Dokumentiert werden die Zusammenhänge zwischen politischen und marktwirtschaftlichen Faktoren, die für Entstehung und Qualität unserer Nahrung verantwortlich sind und beleuchtet die Machenschaften multinationaler Unternehmen, deren Ziel es ist, die weltweite Nahrungsmittelindustrie zu kontrollieren.

Der Film betrachtet kritisch die Monopolisierung in der Landwirtschaft, sowohl auf der Ebene der Konzerne, als auch auf der Ebene der Pflanzenvielfalt: Heute werden weltweit nur 4 Kartoffelsorten großflächig angebaut. 97 Prozent der Gemüsearten, die noch vor 100 Jahren angebaut wurden, sind heute ausgestorben.

Die genetische Gleichheit wird kritisch ins Visier genommen: sie führt zu höherer Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten, und Bauern befinden sich in einem Teufelskreis der Pestizide: je mehr sie  spritzen, desto mehr müssen sie spritzen. Der erhöhte Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden erhöht Kosten, Wasserverschmutzung und Gesundheitsrisiken.

Ein großer Teil des Films beschäftigt sich mit dem internationalen Agro-Konzern Monsanto, der beispielsweise in den 70er Jahren ein Produkt namens „Roundup“ einführte. Durch dessen Fähigkeit, die meisten Unkräuter zu vernichten, wurde es eines der beliebtesten Pflanzenschutzmittel der Geschichte. Die vielfältigen Probleme, die sich daraus ergeben, scheinen endlos.

Wir erfahren einiges über die fragwürdigen Aktivitäten von Monsanto und dessen Verflechtungen in Politik und Wirtschaft.

Welche Alternativen haben wir?
Vor einem Jahrhundert haben Menschen die vor Ort produzierten Lebensmittel gekauft. Heute ist das Essen im Supermarkt im Durchschnitt ca. 2500 Kilometer gereist. Äpfel wurden überall in Amerika angebaut. Heute werden sie aus China importiert. Das verbraucht mehr importiertes Öl und erhöht unsere Abhängigkeit von anderen Ländern.

Das Nahrungssystem kann sich aufgrund der öffentlichen Meinung schnell verändern. Die Wahl, die wir im Supermarkt treffen, wird die Zukunft des Essens bestimmen. Biologische Landwirtschaft, Bauernmärkte und Selbstversorgergemeinschaften werden im Film vorgestellt und sind nur 3 der vielen Alternativen zum industriellen Nahrungsmodell.

Zum Ende des Films wird wieder einmal deutlich: die Zukunft unseres Essens liegt in unserer Hand.

Pressezitate:

"Spannend und erschreckend zugleich"
TV Movie

"Hochgelobte US-Kinodokumentation, bei der einem wirklich jeder Bissen im Halse stecken bleibt!"
Kölnische Rundschau

Quelle Fotos: Future of Food - mit freundlicher Genehmigung von Lily Films
Quelle des Eingangstextes und der Pressezitate: Tiberius Film (ehemals Sunfilm Entertainment) mit freundlicher Genehmigung von Daniel Hofmann

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