Sepp Holzer´s Permakultur - DVD mit 3 Filmen

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Format: PAL, Stereo Spieldauer: Gesamtlänge: 92 Minuten ("Permakultur:...mehr
Produktinformationen "Sepp Holzer´s Permakultur - DVD mit 3 Filmen"

Format: PAL, Stereo
Spieldauer: Gesamtlänge: 92 Minuten ("Permakultur: 35 Minuten, "Aquakultur": 30 Minuten, "Terrassen und Hügelbeete: 27 Minuten)
Bildseitenformat: 4:3
Sprache: deutsch
Produktion: Crystal Lake Video
Produktionsjahr: 2000+2001
Regie: Malcolm St.Julina Bown / Heidi Snel
Kamera: Malcolm St.Julian Bown
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
© 1999-2001 Crystal Lake Video

David Holmgren über Sepp Holzer:

David Holmgren ist einer der Mitbegründer der Permakultur und zählt bis heute zu den avanciertesten Denkern der Permakulturbewegung. Holmgren war bei seinem ersten Besuch auf Sepp Holzer´s Krameter hof so beeindruckt, dass er ihm eine "Ehrentitel" als Permakulturdesigner verleihen wollte. Wir haben David Holmgren wenige Tage nach seinem Besuch bei Holzer interviewt. Dieser Clip zeigt seine Ideen über Sepp Holzer und Masanobu Fukuoka (in englischer Sprache).

 

Diese DVD enthält alle drei Filme über den österreichischen "Agrar-Rebell" Sepp Holzer, der einfach die Natur beobachtet und damit außergewöhnlich erfolgreich arbeitet. Wir haben Sepp Holzer über mehrere Jahre filmisch begleitet und daraus 3 Filme gemacht: "Permakultur", "Aquakultur" und "Terrassen und Hügelbeete". Die Filme stammen aus den Jahren 2000 und 2001 und sind - abgesehen von der Videotechnik, die damals zwar up to date, aber für heutige HD-Verhältnisse etwas antik wirkt - aktueller denn je!
Hier finden Sie mehr Informationen über die Filme im Einzelnen:

"PERMAKULTUR"

Permakultur 
Ein Film über den österreichischen "Agrar-Rebell" Sepp Holzer, der einfach die Natur beobachtet und damit außergewöhnlich erfolgreich wirtschaftet.
Auf 1500 m Seehöhe hat der Landwirt ein wunderbar funktionierendes Permakultursystem geschaffen. Zwischen den österreichischen Fichtenmonokulturen hat er ein vielfältiges Pflanzen- und Teichsystem angelegt, das seinesgleichen in Europa sucht.

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30 verschiedene Kartoffelsorten, viele verschiedene Getreidearten, Früchte, Gemüse, Kräuter und wilde Blumen wachsen wild durcheinander. Und das auf extremen Steilhängen, im Wald, auf Terassen, auf steinigem Boden, entlang der Wege, auf Hügelbeeten. All das ohne chemische Pestizide, Herbizide oder Dünger.

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Holzer sagt: „Ich konnte nicht verstehen, daß uns jeder in den Landwirtschaftsschulen erzählt, diese Chemikalien seien nützlich. Sie haben uns überhäuft mit Broschüren der Düngemittelindustrie mit den neusten Informationen darüber, wieviele Kilos von welchem Mittel wir kaufen sollten. Aber wenn Du ihren Instruktionen folgst, hast Du nichts als Schwierigkeiten: jede Menge harte Arbeit, eine leere Brieftasche und ein kaputtes Bodenleben, noch dazu die eigene Gesundheit gefährdet. Nein danke, ich will doch nicht meinen eigenen Grund und Boden vergiften!"

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Statt Chemie einzusetzen, beobachtet Holzer einfach die Natur und findet heraus, welche Pflanzen einander unterstützen. Im Herbst sammelt er viele Samen und bewahrt sie auf, und wann immer er einen Spaziergang über sein Land macht, sät er seine Mischsaat aus. Es gibt bei ihm keinen Quadratmeter Land mit nur einer einzigen Pflanzensorte.

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Vielfalt ist ein Schlüsselwort für Holzer, nicht nur bei den Pflanzen, sondern auch auf im ökonomischen Bereich. Holzer hat eine ganze Reihe von Einnahmequellen: er verkauft Obstbäume, Früchte, Gemüse, Ge-treide, Fische, Pilze, alles garantiert biologisch. Auch die Samen von alten wert-vollen Kulturpflanzen kann man bei ihm erwerben. Seit drei Jahren erfreut sich sein Krameterhof immer größerer Beliebtheit: ganze Busladungen Interessierter führt Holzer regelmäßig über sein Land.

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Wie man sieht, werden dem "Agrar-Rebell" Sepp Holzer nie die Ideen ausgehen. Sein ökonomischer Erfolg ist eine Ausnahme in der ganzen Region. Die meisten Bauern in Europa hingegen sind überwiegend abhängig von Fördergeldern: Die EU unterstützt Bauern, besonders in benachteiligten Regionen, um die Kultivierung des Landes aufrechtzuerhalten. Der Preis ist hoch: über 50% der EU-Ausgaben fließen jährlich in die Subvention der Landwirtschaft!

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Sepp Holzer´s Resümee: "Ich finde es schade, mitanzusehen, wie all diese Bauern bankrott gehen und ihr Land verkaufen müssen. Wenn diese Bauern nur wüßten, was sie alles tun könnten mit ihrem Land! Die Natur bietet so viele Möglichkeiten!"

Rezensionen/ Pressestimmen:

"Der Film zeigt sehr anschaulich ein Beispiel nachhaltige Landwirtschaft. Er kann für den Schulunterricht in der gymnasialen Oberstufe im Fach Biologie, speziell zur Veranschaulichung einer nachhaltigen Landwirtschaft eingesetzt werden."
(Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern)

"Perma(nent) (Agri)culture, kurz Permakultur, dieser Begriff wurde bereits 1974 von den beiden Australiern Bill Mollison und David Holmgren in ihrem 1974 erschienen gleichnamigen Buch geprägt. Kurz gesagt steht Permakultur für eine Kreislaufwirtschaft, die mit der Natur statt gegen sie arbeitet. Dass dies erfolgreich möglich ist - ohne Gift, ohne Gentechnik, ohne den Würgegriff der Chemiekonzerne und ohne milliardenschwere Subventionen aus Brüssel - zeigt das Video über das Ehepaar Holzer aus Österreich sehr eindrucksvoll. Das Video begleitet Sepp und Veronika Holzer auf dem Krameterhof im Lungau auf 1500 m Höhe im Wandel der Jahreszeiten. Die Holzers, die ihren 45 Hektarhof seit 30 Jahren zu zweit bewirtschaften, haben das geschafft, wovon viele träumen, einen autonomen Hof im völligen Einklang mit der Natur, der zudem auch noch ökonomisch ist. Das Video lässt einen die konventionelle Landwirtschaft in Frage stellen und zeigt dem Betrachter auf, das es möglich ist im völligen Einklang mit der Natur zu wirtschaften und zu leben."
(Quelle: Zeitschrift "Der Nordstern", Ausgabe Juli/August 2002, www.nordstern-net.de, mit freundlicher Genehmigung von Tanja Kwiatkowski)


"AQUAKULTUR"

Aquakultur

Eine Dokumentation zum Thema Wasserwirtschaft.  Ein richtiger Umgang mit der Ressource Wasser ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unserer Erde. Seit 40 Jahren bewirtschaftet Landwirt Sepp Holzer seinen Hof nach den Prinzipien der natürlichen Landwirtschaft. Über 70 Teiche und Feuchtbiotope mit ca. 3 ha Wasserfläche hat der Landwirt hier entstehen lassen.

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Die Fischzucht ist für Holzer eine Leidenschaft, mit Erfolg, auch ökonomisch: neben der Selbstversorgung sind seine Fische bei Kunden aus der Region sehr begehrt.
Das Futter für die Fische wird - statt von Holzer- von der Natur serviert: Als Nahrung für Kleinfische dienen die zahlreichen Kleinstlebewesen in Holzers Teichen: Wasserinsekten, Frösche, Molche und Plankton bilden einen reich gedeckten Tisch. Als Rückzugsort für die Kleinstlebewesen gibt es eigene Feuchtbiotope.

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In dem verästelten Wasserkreislauf sind alle Feuchtbiotope und Teiche miteinander verbunden. Über 70 Teiche und Feuchtbiotope mit ca. 3 ha Wasserfläche hat der Landwirt hier entstehen lassen.

Holzer nutzt das Wasser auch zur umweltfreundlichen Stromerzeugung: Sein Wassersystem speist ein eigenes Kraftwerk, in dem genügend Strom für den ganzen Betrieb produziert wird.

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Mit Hilfe von großen Steinen, die Holzer ins Wasser gibt, und dem Zusammenspiel von Flachzonen kann Holzer die Temperatur in den Teichen regulieren, so daß sich an machen Stellen eine Wassertemperatur von 25 Grad ergibt.
So können selbst exotische Fische wie der japanische Buntkarpfen, der Koi, auf 1500 Meter Höhe leben. Auch wärmebedürftige Wasserpflanzen genießen die milden Temperaturen in den Feuchtbiotopen.

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Sepp Holzer spart sich auch das Gießen seiner Pflanzen: "Wenn ich bewässer, muß ich auch düngen. Weil ich durch das Bewässern ja die Nährstoffe ausschwemme. Der Stickstoff geht in die Luft verloren und die anderen Nährstoffe werden ausgewaschen und gehen ins Grundwasser. Also mußt du wieder Nährstoffe zufügen, und dann mußt du wieder bewässern, und das ist ein Teufelskreis, das hört dann nicht auf. Wenn ich nicht bewässere, schützt sich der Boden von Natur aus selber. Die Pflanzen verbrauchen weniger Wasser, indem sie die Blätter zusammenfalten und erst dann wieder aufmachen, wenn Regen kommt."

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"Mit dem entsprechenden Bewuchs reguliert sich das ganz wunderbar von selbst. Da braucht man Tief- Mittel- und Flachwurzler: Tierwurzler bringen von 3 bis 4 Meter Tiefe die Feuchtigkeit und Nährstoffe vom Boden herauf, schwitzen das oben aus, beschatten die Flachwurzler, damit sie nicht vertrocknen. Das ist die Wechselwirkung: eine hilft der anderen."
Die Arbeit im Einklang mit der Natur lohnt sich. "Agrar-Rebell" Sepp Holzer hat seinen Kinder-traum verwirklicht. Sein Krameterhof des hat sich zu einem Garten Eden entwickelt, in dem alle Beteiligten - Mensch, Tier und Pflanze in Harmonie miteinander leben.

Auszeichnungen

Auszeichnung

Dieser Film wurde ausgesucht als ein Wettbewerbsfilm beim PRIX LEONARDO in Parma, Italien 2003!

Rezensionen

"Der Film zeigt ein anschauliches Beispiel für ein konkretes Ökosystem und seine Nachhaltige Nutzung, und ist für den Einsatz im Schulunterricht geeignet."
(Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern)

"TERRASSEN UND HÜGELBEETE"

 Terrassen

Im Lungau, Österreich scheinen die extremen Steilhänge völlig ungeeignet für eine landwirtschaftliche Nutzung. In dieser ungünstigen Lage hat ein Bauer Furore gemacht mit einer neuen Art der Bewirtschaftung: Permakultur - nachhaltige Landwirtschaft. "Agrar-Rebell" Sepp Holzer hat seinen 45 ha großen Bergbauernhof umgestaltet in eine einmalige Teich- und Terrassenlandschaft.

Auf der anderen Seite des Tals sieht man die Steilhänge mit den hier üblichen Fichtenmonokulturen - „Fichtenwüsten“ nennt Holzer sie: "Eine Fichte ist ein Flachwurzler und versauert den Boden, das Bodenleben stirbt ab, die Speicherkraft des Bodens läßt nach. Die Vitalität der Bäume läßt nach - der Baum wird krank - und in der Monokultur vermehren sich ganz leicht dann explosiv Borkenkäfer, Fichtenblattwespe usw. Die würden uns aber zeigen, was wir falsch machen oder was die Forstleute falsch machen, nur: die begreifen es nicht, und bekämpfen den Borkenkäfer, Fichtenblattwespen usw. Bekämpft gehören die Forstbeamten, die uns diese Monokulturen verordnet haben. Die kapieren nicht, was sie damit anrichten."

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Sepp Holzer: "Vor 30, 40 Jahren hab ich ja auch diese Fehler alle gemacht, das haben wir ja gelernt: 10.000 Stück Fichten pro Hektar hat man pflanzen müssen! Und wenn man sich vorstellt, daß der Wald mit 100, 120 Jahren hiebreif ist: Da müssen drei Generationen Steuern zahlen. Das ist ja im höchstem Maß unwirtschaftlich und unökonomisch! Unverständlich, wie man so was machen kann. Da gehören nicht nur Fichten hin, sondern auch Lärchen, Tannen, Ahorn, Wildobst!" Sepp Holzer hat aus den Fehlern der einseitigen Aufforstungen gelernt. Seinen Krameterhof hat er im Laufe der letzten 40 Jahre renaturiert.

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Wie eine neue Terrassenlandschaft entsteht, läßt sich auf 5 ha Neuland beobachten, die Sepp Holzer vom Nachbarn gepachtet hat. In wenigen Wochen wird aus einer ehemaligen Schafwiese eine blühende Terrassenlandschaft. Zum Schaffen von neuen Biotopen scheut sich Holzer nicht, große Veränderungen in der Landschaft vorzunehmen - ein Bagger wandelt den Steilhang in Terrassen um. Was zunächst aussieht wie große Wunden in der Landschaft, wird sich in kurzer Zeit in ein Permakulturparadies verwandeln.

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Allerdings bringt Holzer dieser grobe Eingriff nicht nur Sympathien ein. Sepp Holzer rechtfertigt diese Vorgehensweise so: die ursprüngliche Landschaft gibt es hier schon lange nicht mehr. Menschenhand hat hier, wie fast überall auf der Welt, die ursprüngliche Landschaft verändert, und das zu ungunsten der natürlichen Vielfalt. Zur Neuerschaffung einer Permakultur ist oft ein ebenso starker Eingriff notwendig, um das Land zu renaturieren. So kommt der Bagger zu einem einmaligen Arbeitseinsatz - wenn er wieder fährt, wird hier für Generationen eine natürliche Landschaft entstehen.

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Während der Bagger noch im Einsatz ist, setzt Holzer in wenigen Wochen über 1500 Obstbäume und streut seine Mischsaat aus über 40 verschiedenen Pflanzen aus. Das Wachstum vieler Pflanzen wird unterstützt durch die Terrassierung: die Terrassen fangen die Strahlen der Sonne ein und wirken so wie eine Wärmefalle. Die Strahlungswärme sorgt für ungewöhnlich hohe Temperaturen - ein Kleinklima entsteht. So wachsen auf 12- bis 1500 Meter Höhe landwirtschafltiche Produkte, die man in diesen Höhenlagen nicht erwarten würde: verschiedene Sorten Getreide und Gemüse, ja sogar Südfrüchte...

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Ein weiteres wichtiges Element der Permakultur sind die Hügelbeete. Auch sie unterstützen das besondere Kleinklima auf der Alm. Gut geschützt zwischen den Hügeln wachsen die jungen Obstbäume. In den Hügeln vergraben sind unter anderem die ausrangierten Fichten, die Holzer aus den früheren Monokulturen ausgelichtet hat.
Auf Holzers Hügelbeeten wachsen die verschiedensten Gemüsesorten. Holzer kennt keinen Boden, der nicht zum Bewirtschaften geeignet wäre. Ob steinig, trocken oder naß - Hügelbeete und Pflanzgemeinschaften schaffen einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.

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Sepp Holzers Terassen und Hügelbeete bilden eine Erlebnislandschaft von besonderer Schönheit. Der "Agrar-Rebell" ist damit sowohl ökologisch als auch ökonomisch sehr erfolgreich. Ein Beispiel nachhaltiger Landwirtschaft, die in Zeiten der Subventionswirtschaft zum Nachdenken anregt.

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